leider kann ich diesmal keine fotos hochladen, weil ich grad unterwegs bin, aber ich dachte, es wird trotzdem zeit nochmal einen eintrag zu machen, bevor ich meine letzten 3 wochen urlaub so richtig starte. aber ich werd bei gelegenheit irgendwann die fotos noch nachliefern.
also die letzten wochenenden habe ich in monteverde, mal pais, puerto viejo und auf einer autotour verbracht.
monteverde ist mitten im regenwald. und wie der name auch schon sage, hat es also fast die komplette zeit geschuettet. wir sind dann dort ueber haengebruecken durch die baumkronen des regenwaldes gelaufen. war echt schoen! und am sonntag hab ich mich dann dort noch mit nicole getroffen, einer amerikanerin, die ich in montezuma kennengelernt hab, und bin mit ihr dann in eine schlangenausstellung gegangen. das ist natuerlich genau mein ding, auch wenn es ja schon spannender waer mal eine in der freien wildbahn zu erwischen. aber dann lieber von weitem!
das naechste wochenende in puerto viejo war auch klasse. das ist eine richtige karibische kleinstadt mit jamaika-feeling. vor allem das hostel war cool. so richtig riesig und man konnt entscheiden, ob man in haengematten, zelten oder normalen zimmern schlafen will. wir waren dann doch langweilig und haben uns fuer die zimmer entschieden, aber selbst die waren anders! das heisst einfach ueberall hingen spiegel drin und die ganzen waende waren mit kommentaren der besucher vollgeschrieben. da waren wir erstmal ne weile beschaeftigt die alle zu lesen!
abends haben wir dort dann am strand am lagerfeuer gesessen und einfach die karibik genossen. am samstag haben wir uns geile cruiser-fahrraeder ausgeliehen und sind damit zu den naechsten straenden geduest.
in mal pais war ich dann nur mit sini. dort soll ein absolutes surferparadies sein und da wir ja nun inzwischen vollprofis sind, mussten wir dort hin ;)
haben am tag vorher in puntarenas mal wieder uebernachtet und dort ein paar bierchen abends getrunken, um dann am naechsten tag eine der ersten faehren richtung nicoya halbinsel zu nehmen. mussten dann danach mitm bus nach cobano und von dort aus mal gucken wies weitergeht. wie ihr vielleicht in den nachrichten gehoert habt, gab es einige unwetter hier und ein paar ueberschwemmungen. wir haben davon eigentlich fast gar nichts mitgekriegt bis wir dort waren. wir haben uns mit 2 kanadiern ein grosses taxi mit allradantrieb geholt und dann gings los. die strecke dort hin war echt lustig! mit ordentlich anlauf hat es unser super fahrer aber ueber jeden matschigen berg geschafft! dort angekommen sind wir dann in ein echt schoenes, wenn auch ein bisschen teures hostel gegangen. also kurx unsre klamotten in unsern schlafsaal geschmissen und ab gings zum surfboard-verleih und danach direkt in die wellen. so toll waren die leider doch nicht, weil ich ja als mega-anfaenger immer noch vorne in den gebrochenen wellen rumhaeng und die aber soweit vorne im flachen wasser waren, dass ich nach ner weile mit genug schuerfwunden aufgegeben hab. also lieber wieder zurueck und ne flasche rum kaufen! die haben wir dann auch noch mit den kanadiern geleert und dabei ordentlich uker (ein neues kartenspiel, was ich allen noch beibringen werd, auch wenn sie nicht wollen!) gespielt. irgendwann kam dann noch der besitzer vom hostel und wollt mit seinem pickup noch zur naechsten party. wir also alle hinten drauf und ab gings. die party war ungefaehr die schlechteste der welt, aber dafuer gabs dort jaegermeister! also haben wir noch dem einen englaender den deutschen schnaps naeher gebracht und sind dann gegen 3 wieder zurueck zum hostel und letztendlich glaub ich um 5 im bett gewesen. trotzdem hat der wecker um 6 geklingelt und wir haben uns rausgekaempft um noch ein bisschn was von der flut zu haben. da war es dann auch gleich viel besser und das surfen hat wieder so einigermassen geklappt. fuer die ruecktour hatten wir schon einen fahrer organisiert, den wir am abend davor kennengelernt hatten und mit denen gings dann in nem suessen minibus zurueck richtugn san jose.
letztes wochenende war dann richtig spassig, weil wir uns ein auto ausgeliehen haben und dann insgesamt zu fuenft unterwegs waren. erster stop war samstag morgen ein fluss in der naehe der pazifikkueste, in dm es vor krokodilen nur so wimmelt. zur allgemeinen beruhigung: wir standen oben auf einer bruecke. aber war spannend anzugucken!
danach ging es dann mit unserm kleinen toyota sirion nach samara. haben dort in der villa kunterbunt uebernachtet! war richtig suess! ein bisschen im ozean rumschwimmen, karten spielen und dann ab ins bett, denn am naechsten morgen sollte es frueh weitergehen.
also start gegen um neun richtung rio celeste. das war schon hart fuer unsern kleines nicht-allradantrieb-auto! da hiess es ab und zu: alle raus, wir sind zu schwer und dann mit sehr viel gefuehl den berg nach oben. aber als wir angekommen sind und den halbe stunde marsch zum wasserfall hinter uns hatten, wussten wir, dass sich das abenteuer gelohnt hat. was fuer blaues wasser! also ich kenn mich ja nicht aus, aber normalerweise ist ja wasser nur blau, wil der himmel sich drin spiegelt. hier aber nicht! das wasser war wirklich blau! aber ich hoff, dass kann man dann auf den fotos besser sehen. sind auch alle heil und gesund wieder zu hause angekommen und dann sind sini und ich zum flughafen geduest um miri abzuholen.
mit der bin ich inzwischen in manuel antonio und ich glaub, es hat gerade aufgehoert mit regnen, also werden wir uns jetzt losmachen!
die letzten 3 wochen haben begonnen und ich werd diese zeit jetzt noch ordentlich geniessen, bevor es zurueck ins kalte deutschland geht (auch wenn ich mich tierisch auf schnee freue!)!
hab euch lieb! hasta luego! tansch
Dienstag, 4. November 2008
Dienstag, 14. Oktober 2008
Montag, 13. Oktober 2008
Besuchszeit
Als allererstes: Es tut mir leid, dass dieser Eintrag solang geworden ist! Hab so drauf losgeschrieben und wir haben halt viele Orte besucht und im Nachhinein kürzen war mir dann zu doof ;)
Am 18.9. war es soweit – mein erster Besuch aus Deutschland ist eingeflogen. Stefan aus Karlsruhe ist zur absolut unchristlichen Zeit irgendwas mit 6 Uhr gelandet und
da ich meinen Chef mit großen Augen dazu gekriegt hab den Tag freizubekommen, ging es direkt auf nach Jacó.
Dort haben wir dann so 3 Stunden am Strand verbracht, hatten sogar Glück mit dem Wetter und Stefan hat seine erste costaricanische Eigenheit probiert: Mango mit Limone und Salz – naja... Von dem vielen Bier, was ich extra gekauft hab, wurde am ersten Abend dann noch nicht soviel getrunken, denn der böse Jetlag hat mal wieder zugeschlagen.
Am Freitag bin ich dann noch mal arbeiten, aber auch wieder früher gegangen, denn unser Ziel hieß mal wieder Montezuma. Aber zuerst ging es für eine Übernachtung nach Puntarenas. Mal wieder ein megageiles Hostel, wo außer dem Bett und einem Deckventilator, bei dem wir eher Angst hatten, dass er uns demnächst entgegenkommt, nichts drin war. Aber optimal für eine kurze Übernachtung! Nach einigen Bier am Abend in einer geilen Strandbar, die das Aerosmith-Best-Of-Album in Dauerschleife hatten, sind wir am nächsten Morgen mit einer der ersten Fähren Richtung Montezuma. Hier erzähl ich jetz nicht noch mal alles, denn das hatten wir ja schon mal, also einfach ein paar Fotos davon.









Die Rückfahrt lief diesmal ein wenig anders ab.
Hat ein bissel geregnet und wir hatten absolut keine Lust noch mal 8 Stunden oder so im Bus zu verbringen, also haben wir uns fürs Speedboot nach Jacó entschieden. Das fing an sich ganz lustig an, mit ordentlicher Geschwindigkeit
einfach quer über den Ozean, aber nach kurzer Zeit hat es so richtig zu regnen angefangen und ab und zu kam dann auch noch ein ordentlich Schwapp Wasser von außen ins Boot. Also wir haben zum Schluss wirklich wie Sau gefroren und waren bis auf die Unterwäsche pitschnass. Aber das Highlight der Fahrt kam dann kurz vor Jacó, wo wir auf einmal eine Gruppe von ca. 20 Delphinen gesehen haben, die fröhlich aus dem Wasser gesprungen sind. In Jacó hatten wir dann auch noch mal Glück und die Sonne ist noch mal rausgekommen.
Die nächste Woche musste ich dann
arbeiten und Stefan die Zeit hauptsächlich im Park bei mir um die Ecke verbracht oder
beim Nachmittagsschlaf ;) Denn schließlich waren wir fast jeden Tag unterwegs(I). Der einzige ruhige Tag war Dienstag, wo wir im Kino waren (Babylon A.D., naja, nicht grad gut) und Air Hockey gespielt haben. War eigentlich ganz schön fies, immer ordentlich Rum trinken und ich muss am nächsten Tag arbeiten!


Die Woche drauf war dann frei und ich hatte einen straffen Zeitplan aufgestellt! Freitag Nachmittag stand Stefan abfahrtbereit schon vor der Bürotür und auf gings nach La Cruz, einer Stadt die relativ nah an der nicaraguanischen Grenze ist. Natürlich nicht ohne Probleme! Der Bus blieb nämlich ca. 1 Stunde vorm Ziel stehen und dann konnten wir erstmal ne ganze Weile auf nen Ersatzbus warten. Dort angekommen erwartete uns der ausgestorbenste Dorf der Welt. Es war grad mal um 11 und in keinem Haus brannte noch Licht. Nach 2 anscheinend toten Hotels gingen wir zum dritten und letzten und dachten so: cool, deutsche Besitzer, dann wird zumindest die Hygiene stimmen! Naja... Das wissen wir inzwischen besser. So, ich schreib jetz mal ein bisschen schneller, denn die Woche ist noch lang. Also abartig viele Viecher in dem Hotel drin, aber wir hatten zum Glück mein Insektenspray dabei und haben alle erledigt und dann in diesem wunderbaren Dunst geschlafen ;)
Am
nächsten Morgen gings dann ordentlich früh zur Grenze. Haben sogar dank Sini´s Hilfe alles ziemlich gut hingekriegt und ab gings nach Nicaragua!
Also dort ist definitiv alles noch mal ein Stückchen anders als in Costa Rica. Die Leute sind noch ärmer, aber irgendwie fast noch netter. Das Spanisch ist noch viel genuschelter. Überall fahren diese richtig alten Ami-Schulbusse rum, was wirklich super witzig war, vor allem als bei einem unser Gepäck einfach aufs Dach geschmissen wurde! Noch ein Unterschied sind die rufenden Menschenmassen. Als wir über die Grenze sind, waren wir umzingelt von Leuten, die uns alle möglichen
Worte zugerufen haben. Erst später merkten wir, dass das nur die Helfer der Busfahrer sind, die die Leute zu ihren Bussen holen!
Und wie viele Angebote man im Bus noch bekommt! Da laufen Leute mit Trinken (in Tüten), Naschzeug, dem typischen Essen (also Hühnchen, Reis, Bohnen) auch in Tüten, Uhren und Socken rum. Also das Naschzeug war ab und zu sogar richtig geil!
Also ab nach Granada! Kurz gesagt: Die bis jetzt einzige richtig schöne Großstadt, die ich hier sehen konnte. Ist im Kolonialstil und halt
so viele schöne Gebäude! Aber da wir am Samstag noch ziemlich früh dran waren, sind wir noch zur Laguna de Apoyo gefahren. War das toll!
Das ist ein großer Kratersee, einer der klarsten Seen, in denen ich je gebadet hab! Außerdem auch ein tolles
Gefühl in der Mitte eines Kraters schwimmen zu gehen ;)
Am nächsten Tag dann super klasse Wetter und wir Granada erkundet. Haben dort übrigens ein super Hotel gehabt, 4 Euro die Nacht und super sauber, super nette Leute, alles klasse.
Nachmittags sind wir dann wieder weiter: auf die Insel Ometepe. Diese liegt in der Mitte des Lago de Nicaragua, einem der größten Süßwasserseen der Welt und ist aus 2 Vulkanen entstanden.
Hier hatten wir nun einiges Pech mit dem Wetter und in Altagracia, wo wir geschlafen haben, liegt der Hund begraben! Selbst der Supermarkt hat dort um 5 zugemacht! Am ersten Morgen sind wir dann um 5 aufgestanden,
da um 6 unser Führer uns abgeholt hat und dann gings zu Fuß 900 Höhemeter auf den Vulkan Concepción. Also das letzte Mal hab ich beim Beatsteakskonzert so geschwitzt.
Wir waren einfach komplett nass, als wir oben angekommen sind. Leider war es total bewölkt und wir hatten von dort oben keinen so schönen Ausblick. Aber das Gefühl es bis dahin geschafft zu haben war trotzdem toll. Nachmittags wollten wir dann zum „Strand“ was sich als Felsenlandschaft herausgestellt hat,
aber wir tippen eher drauf, dass wir falsch gelaufen sind. Hat dann eh mal wieder geregnet und wir haben uns mit Karten spielen beschäftigt. Also am nächsten Morgen wieder weiter nach San Juan del Sur, einer Stadt am Pazifik.
Wir hatten zwar die ganze Zeit Daumen gedrückt, dass das Wetter noch mal umschwingt, weil wir bis jetz ziemlich Pech hatten, aber der Regen hielt an.
Deshalb konnten wir dort leider nicht Strand genießen, sondern sind am nächsten Tag schon mittags wieder zurück nach San José, was uns wenigstens einen Tag im eigenen Bett mit eigener Dusche ermöglicht hat.
Am nächsten Morgen gings dann richtig früh (ich glaub wir sind so kurz vor 4 aufgestanden) in den Süden des Pazifiks nach Uvita. Also, man kann eigentlich nur wuuuunderbar sagen.
Hatten super Glück mit dem Hostel. Wenn auch ein wenig teurer (20 Euro für uns beide), einfach perfekt: sauber, klasse Atmosphäre,
super nettes Personal, Billardtisch, große Bar, gaaaanz viel lecker Kaffee, megaviele Spiele, nette Besucher. Am ersten Tag haben wir noch den,
ich schätz mal so 2-3km, Marsch zum Strand gemacht und der war schon mal toll! Auf ca. 3km Strand waren vielleicht so 10 Leute.
Schade, dass grad Flut war, denn als wir im Wasser gegen die Wellen gekämpft haben, wurde unser komplettes Zeug überschwemmt. Also sind wir wieder zurück, denn im Hotel wollten wir ja noch den Billardtisch ausnutzen.
Während Stefan geduscht hat, hab ich dann auch noch eine neue Freundin bekommen. Sie heißt Julie und ist 5 Jahre alt und liebt Fange spielen.
Also danach hätte ich eigentlich noch mal duschen können! Am nächsten Morgen gings dann zu meinem persönlichen Highlight der Woche. Wir haben eine Waltour gemacht. Nachdem wir 2 Stunden vergeblich gesucht haben,
hatte ich schon richtig schlechte Laune, aber dann sagte unser Boottyp zum Glück, dass er einen gesehen hat. Also haben wir das Boot ausgemacht und gewartet und tatsächlich sahen wir auf einmal so 500 Meter entfernt einen dieser Ausatme-Strahlen nach oben gehen.
Unser Führer erklärte uns, dass man nicht näher als 200 Meter ranfahren darf, aber wenn sie von alleine näher kommen, ist es legal. Also haben wir abgewartet und sie kamen wirklich immer näher. Und auf einmal, nachdem sie längere Zeit unter Wasser waren, tauchte die Mutter 
(also waren Mama und Baby) ca. 15 Meter von unserem Boot entfernt auf. Also sorry, aber davon konnt ich kein Foto machen, weil mein
Mund noch offen stand, als sie wieder untergegangen ist! War übrigens ein zwischen 15 und 18 Meter langer Buckelwal. Also allein dafür hat sich dieser Trip auf jeden Fall gelohnt! Den Nachmittag haben wir dann am anderen Ende des Strands bei strahlender Sonne verbracht und zum Schluss haben wir auch noch eine Kokosnuss geschlachtet.
Am nächsten Morgen sind wir schon um 3 aufgestanden, weil wir den ersten Bus nach Quepos nehmen wollten. Dort angekommen, sind wir schon wieder in ein super Hostel, was sogar einen Pool hatte!
Also außer in La Cruz hatten wir in dieser Woche mega Glück mit den Hostels.
Haben dann schnell unser Zeug geschnappt und sind nach Manuel Antonio gefahren um dort den Nationalpark zu erkunden.
Das war schon super, wenn auch ziemlich touristisch. Sind mal wieder durch den Urwald gestapft und haben Affen, Riesenheuschrecken, einen Nasenbär,
Iguanas, ganz viele Krebse und sehr, sehr eigenartige Insekten gesehen. Ich hatte ja vorher schon gehört,
dass der Strand in dem Nationalpark der schönste Costa Ricas sein soll. Also von denen, die ich bis jetzt gesehen hab, muss ich das eindeutig bestätigen.
Super weißer Sand, türkises Wasser und vor allem: noch mal Glück mit dem Wetter! Aber am besten war unser kleiner Gast, ein sehr neugieriger Waschbär.
Abends war dann leider eher ruhiger. Wir wollten uns eigentlich mit ein
paar anderen Deutschen treffen und sie wollten uns schreiben, wo sie sind, aber dort hatten sie leider keinen Empfang. Aber auch nicht so schlimm,
so waren wir am nächsten Tag ordentlich früh fit um das inklusiv Frühstück zu genießen und noch mal bei gutem Wetter zum Strand zu gehen und dort
ordentlich Schmuck zu shoppen. Die hatten da nämlich unendlich viele Stände von selbst gebasteltem Schmuck. Da musst ich ganz schön doll zuschlagen ;)

Das war dann leider schon die freie Woche und Montag früh hab ich Stefan dann zum Flughafen gebracht. Also das war schon ein sehr eigenartiges Gefühl jemanden zum Flughafen zu bringen, der nach Deutschland fliegt und man selbst steigt wieder in den Bus um direkt zur Arbeit zu fahren.
Aber die Traurigkeit ging ganz schnell wieder vorbei, denn am Abend ist Sini bei mir eingezogen und zu zweit lebts sich doch gleich viel besser! Und dann musst ich auch voll schockiert feststellen, dass ich nur noch 3 Wochenenden hab und dann kommt Miri schon! Die Zeit vergeht zu schnell und ich will doch noch soviel sehen! Aber euch vermiss ich trotzdem alle gaaaanz arg! Hab euch lieb! Eure Tansch!
Achso, für die Familie: ich trinke nicht nur Alkohol hier, ich esse auch. Alsooo: meistens das typische Essen hier Casado
(Reis, Bohnen, Gemüse, Platanos-eine Art Bananen) mit Huhn oder Fisch; aber wir waren auch beim Mexikaner (Zwiebelringe, Tacos mit übel geilem Zeug drauf, Mega-Hamburger), Pizzeria (eine der leckersten Pizzas, die ich jemals gegessen hab!), ganz oft Tacobell (mexikanischer Fastfood-Laden) und lecker Calameres in Knoblauchsoße.
Am 18.9. war es soweit – mein erster Besuch aus Deutschland ist eingeflogen. Stefan aus Karlsruhe ist zur absolut unchristlichen Zeit irgendwas mit 6 Uhr gelandet und
da ich meinen Chef mit großen Augen dazu gekriegt hab den Tag freizubekommen, ging es direkt auf nach Jacó.
Dort haben wir dann so 3 Stunden am Strand verbracht, hatten sogar Glück mit dem Wetter und Stefan hat seine erste costaricanische Eigenheit probiert: Mango mit Limone und Salz – naja... Von dem vielen Bier, was ich extra gekauft hab, wurde am ersten Abend dann noch nicht soviel getrunken, denn der böse Jetlag hat mal wieder zugeschlagen.Am Freitag bin ich dann noch mal arbeiten, aber auch wieder früher gegangen, denn unser Ziel hieß mal wieder Montezuma. Aber zuerst ging es für eine Übernachtung nach Puntarenas. Mal wieder ein megageiles Hostel, wo außer dem Bett und einem Deckventilator, bei dem wir eher Angst hatten, dass er uns demnächst entgegenkommt, nichts drin war. Aber optimal für eine kurze Übernachtung! Nach einigen Bier am Abend in einer geilen Strandbar, die das Aerosmith-Best-Of-Album in Dauerschleife hatten, sind wir am nächsten Morgen mit einer der ersten Fähren Richtung Montezuma. Hier erzähl ich jetz nicht noch mal alles, denn das hatten wir ja schon mal, also einfach ein paar Fotos davon.





Die Rückfahrt lief diesmal ein wenig anders ab.
arbeiten und Stefan die Zeit hauptsächlich im Park bei mir um die Ecke verbracht oder
beim Nachmittagsschlaf ;) Denn schließlich waren wir fast jeden Tag unterwegs(I). Der einzige ruhige Tag war Dienstag, wo wir im Kino waren (Babylon A.D., naja, nicht grad gut) und Air Hockey gespielt haben. War eigentlich ganz schön fies, immer ordentlich Rum trinken und ich muss am nächsten Tag arbeiten! 

Die Woche drauf war dann frei und ich hatte einen straffen Zeitplan aufgestellt! Freitag Nachmittag stand Stefan abfahrtbereit schon vor der Bürotür und auf gings nach La Cruz, einer Stadt die relativ nah an der nicaraguanischen Grenze ist. Natürlich nicht ohne Probleme! Der Bus blieb nämlich ca. 1 Stunde vorm Ziel stehen und dann konnten wir erstmal ne ganze Weile auf nen Ersatzbus warten. Dort angekommen erwartete uns der ausgestorbenste Dorf der Welt. Es war grad mal um 11 und in keinem Haus brannte noch Licht. Nach 2 anscheinend toten Hotels gingen wir zum dritten und letzten und dachten so: cool, deutsche Besitzer, dann wird zumindest die Hygiene stimmen! Naja... Das wissen wir inzwischen besser. So, ich schreib jetz mal ein bisschen schneller, denn die Woche ist noch lang. Also abartig viele Viecher in dem Hotel drin, aber wir hatten zum Glück mein Insektenspray dabei und haben alle erledigt und dann in diesem wunderbaren Dunst geschlafen ;)
Am
Also dort ist definitiv alles noch mal ein Stückchen anders als in Costa Rica. Die Leute sind noch ärmer, aber irgendwie fast noch netter. Das Spanisch ist noch viel genuschelter. Überall fahren diese richtig alten Ami-Schulbusse rum, was wirklich super witzig war, vor allem als bei einem unser Gepäck einfach aufs Dach geschmissen wurde! Noch ein Unterschied sind die rufenden Menschenmassen. Als wir über die Grenze sind, waren wir umzingelt von Leuten, die uns alle möglichen
Am nächsten Tag dann super klasse Wetter und wir Granada erkundet. Haben dort übrigens ein super Hotel gehabt, 4 Euro die Nacht und super sauber, super nette Leute, alles klasse.
(also waren Mama und Baby) ca. 15 Meter von unserem Boot entfernt auf. Also sorry, aber davon konnt ich kein Foto machen, weil mein
Das war dann leider schon die freie Woche und Montag früh hab ich Stefan dann zum Flughafen gebracht. Also das war schon ein sehr eigenartiges Gefühl jemanden zum Flughafen zu bringen, der nach Deutschland fliegt und man selbst steigt wieder in den Bus um direkt zur Arbeit zu fahren.
Aber die Traurigkeit ging ganz schnell wieder vorbei, denn am Abend ist Sini bei mir eingezogen und zu zweit lebts sich doch gleich viel besser! Und dann musst ich auch voll schockiert feststellen, dass ich nur noch 3 Wochenenden hab und dann kommt Miri schon! Die Zeit vergeht zu schnell und ich will doch noch soviel sehen! Aber euch vermiss ich trotzdem alle gaaaanz arg! Hab euch lieb! Eure Tansch!
(Reis, Bohnen, Gemüse, Platanos-eine Art Bananen) mit Huhn oder Fisch; aber wir waren auch beim Mexikaner (Zwiebelringe, Tacos mit übel geilem Zeug drauf, Mega-Hamburger), Pizzeria (eine der leckersten Pizzas, die ich jemals gegessen hab!), ganz oft Tacobell (mexikanischer Fastfood-Laden) und lecker Calameres in Knoblauchsoße.
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